Hüft-Operationen

Wann wird die Prothese eingesetzt?

Eine Hüft-Prothese (künstliches Hüftgelenk) ist notwendig, wenn ein massiver Schaden des Hüftgelenkes vorliegt. Der Grund dafür ist normalerweise Osteoarthritis oder rheumatische Erkrankungen. Diese verursachen Schmerzen und Funktionsstörungen des Hüftgelenks. Der Schaden ist im Röntgenbild des Hüftgelenks sichtbar.

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Das Hüftgelenk besteht aus dem Oberschenkelkopf und der Hüftgelenkpfanne des Beckens. Der Oberschenkelkopf bewegt sich sanft in der Gelenkpfanne und den Gelenkknorpeln von beiden Seiten. Der Knorpel ist ein glattes, weiches und elastisches Gewebe.

Die Abnutzung des Knorpels ist die so genannte Osteoarthritis. Solche Abnutzung ist ein normaler Alterungsprozess. Einige Personen haben eine schnellere Abnutzung als andere. Gründe dafür können das Tragen schwerer Lasten, Unfälle, Missbildungen des Hüftgelenk, aber auch erblich bedingt sein. Eine Abnutzung ist nicht immer der Grund dieses Problems. 

 

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Die Abnutzung verursacht Schmerzen, wenn der Schmerz nicht mit anderen Mitteln behoben werden kann, muss eine Hüftprothese eingesetzt werden. Im Falle eines massiven Schadens der Hüfte, muss der Oberschenkelkopf und die Beckenpfanne ersetzt werden.

Dann sprechen wir von einer Totalen Hüftprothese. Normalerweise ersetzen wir die Hüfte wenn der Oberschenkelkopf gebrochen ist. Es ist nicht immer notwendig das ganze Hüftgelenk zu ersetzen. Es ist üblich nur den kaputten Kopf des Femurs (Oberschenkelknochen) zu ersetzen. Wir nennen dies eine “Halb-Prothese” oder “Hemi-Prothese”.

 

Wie wird eine Hüft-OP durchgeführt?

Eine Hüftprothese ist eine Nachahmung eines normalen Hüftgelenks. Während des chriurgischen Eingriffes, werden der Oberschenkelkopf und der Knorpel der Beckenpfanne entfernt.

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Die künstlichen Teile (Kopf und Pfanne) werden dann in das Hüftgelenk eingesetzt. Die neue Hüftpfanne, bestehend aus einem künstlichen Knorpel und Metall, wird dann in den Beckenhüftknochen eingesetzt (Acetabulum). Dann wird der Metallstift an der künstlichen Pfanne im oberen Teil des Oberschenkelknochens befestigt. Dieser Stift heisst “Stem”.

 

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Es gibt mehr Möglichkeiten um die Prothese zu befestigen. Üblicherweise wird die Metallpfanne an das Beckenteil angeklammert. Der Knochen wächst dann in ca. 6 Wochen in die Prothese ein. Manchesmal werden ein oder zwei Schrauben verwendet, um mehr Stabilität zu erreichen.

Der Kopfteil des Gelenkes besteht aus einem hochgradigen Kunststoff, die in der neuen Pfanne befestigt wird. Das stangenartigen Teil besteht aus Chrom-Kobalt oder Titanium, und kann auf zwei Arten befestigt werden.

Der längere Teil der Prothese (Stem) wird am oberen Ende des Oberschenkelknochens mit einem speziellen Zement befestigt.

Here the bone also grows on to the stem of the prosthesis. So wächst der Knochen auch in diesen Teil der Prothese. Dieser natürliche Prozess braucht ca. 6 Wochen. Die andere Methode ist, den Stem ohne Zement zu befestigen. Die beste Methode wird durch das Alter des Patients und die Knochenbeschaffenheit des Patients bestimmt. Eine Kugel ist am oberen Ende des Stems eingebaut. Diese Kugel passt genau an die neue Pfanne des Beckens. Die Kombination dieser künstlichen Kugel und Pfanne heisst im englischen “The Coupling” und auf Deutsch “Einkopplung”. Für die erste Hüftprothese, wird eine Kugel aus Plastik und eine metallische Pfanne verwendet. Die Kugel aus Plastik ist durch den schnelleren Verschleiss, der schwächere Teil.

Durch den Verschleiss wird eine Lockerung des künstlichen Gelenkes verursacht. Die Lebensspanne einer Plastik- oder Metall-Prothese beträgt etwa 10 bis 15 Jahre. Aus diesem Grunde verwenden wir eine Keramik-Kugel und in manchen Fällen auch eine Keramik-Pfanne. Damit wird die Quote des Verschleisses abgebaut und gleichzeitig könnte durch dieses neue Material die Leistungsfähigkeit der neuen Prothese um mehr als 15 Jahre erhöht werden.