Künstliches Hüftgelenk

Unser normale Hüftgelenk besteht aus einem Kopf oder Oberschenkelkopf und einer Pfanne (ein Teil des Beckenknochens), auch Hüftpfanne genannt. Zwischen beide Teile ist der Oberschenkelhals, da der Name “Oberschenkelhals bruch” wenn dieser Teil gebrochen ist.

Beim Ersatz des Hüftgelenks wird meistens beide knöchernen Teile des Gelenks – den Hüftkopf und die Hüftpfanne. Vollständig ersetzt und es heist HÜFT-TOTAL-ENDO-PROTHESE (Hüft-TEP, HTEP).  

Die Hüftpfanne der Hüftprothese wird in den Oberschenkelknochen, mit oder ohne Knochenzement eingesetzt. Knochenzement ist ein Kunststoff, mit Komponenten aus Titan und ihre rauen Oberflächen ermöglichen das Einwachsen von Knochen in die Prothese.

Die Pfanne der Hüftprothese (auch meistens aus Titan) wird heute überwiegend ohne Zement implantiert. Und ermöglicht auch das Einwachsen des Knochens.

Es ist einer der häufigsten und erfolgreichsten orthopädischen Eingriffe überhaupt.

 

Empfehlung Vor der Operation

Sie können dazu beitragen, dass die Operation ein voller Erfolg wird besonders wenn Ihr allgemeiner Gesundheitszustand gut ist. Die Operation, die Heilung und die Rehabilitation  werden einfacher und reibungsloser verlaufen.

  • Gezieltem Muskelaufbau für Ihr neues Gelenk schaffen.
  • Gewichtsreduktion bei Übergewicht vor der Operation vornehmen.
  • Informieren Sie Ihr Arzt  über Medikamenteneinnahme und chronische Krankheiten wie Diabetes, Allergien, Infektionen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Dehn- und Entspannungsübungen.
  • Übungen für mehr Elastizität und Mobilität des Gelenkes.
  • Vertrauen und positives Denken an der Operation, Heilung und Rehabilitationsmassnahmen sind auch wichtig.

 

Nach der Operation

In den ersten Wochen, sollten Sie bestimmte Bewegungen vermieden um das Auskugeln des neuen künstlichen Gelenks zu verhindern, bei dem sich der Prothesenkopf sich aus der Prothesenpfanne löst.

Gehtraining und spezielle Gangschulung einschließlich Treppensteigen stehen auf dem Programm und tägliche Verrichtungen wie Waschen, Toilettengänge und das Anziehen von Socken, Schuhen und Hosen werden ebenfalls geübt.

Es ist wichtig, physiotherapeutische Behandlungen sofort anzufangen, damit die Heilungsprozess und die Stabilisierungsprozess durch Muskelaufbau erreicht werden. Die Muskulatur schützen das Hüftgelenk und ein Auskugeln kommt dann in der Regel nicht mehr vor.

Wenn nötig, eine Narben-Behandlung vorzunehmen.

Aber troztdem vorsichtig: in der Frühphase der Nachbehandlung sind bestimmte Stellungen und Bewegungen zu vermeiden, auch wenn eine schonende Vollbelastung des Gelenks sehr schnell erfolgen soll.

In den ersten sechs Wochen, bitte vermeiden Sie das Schlafen auf der Gegenseite, und auf der operierten Seite ist frühzeitig erlaubt.

Nach ungefähr einer Woche sind die meisten Patienten in der Lage, an Unterarmgehstützen Treppen zu steigen, und Sie sollten in den ersten vier bis sechs Wochen trotz der erlaubten Vollbelastung die Gehstützen verwenden.

Normalerweise werden Sie wieder erst nach etwa sechs Wochen  autofahren.

                                                                     

Die Gewöhnungsphase ist unterschiedlich und kann mehr als ein Jahr andauern:

  • leichte Wetterfühligkeit im neuen Gelenk.
  • leichtes Klacken oder andere Empfindungen aus der Hüfte können wahrgenommen werden.
  • Schmerzen in der Region.

 

Erst nach sechs Monate nach der Operation viele können Sport treiben wie:

  • Radfahren
  • Gymnastik
  • Wandern
  • leichtes Joggen
  • Schwimmen (beim Brustschwimmen: Vermeiden von abspreizenden Bewegungen)
  • Golf
  • Tischtennis
  • leichtes Tennis

In der Regel,eine Hüftendoprothese hält 15 Jahre oder länger, und es ist abhägig  von:

  • die Körperliche Belastung und Beanspruchung
  • die Knochenbeschaffenheit
  • das Material und Design der Prothese
  • Abstract
  • Objective: Because patients’ perspectives on total knee replacement (TKR) surgery have rarely been the topic of research, this study sought to describe their pre- and postoperative experiences.
  • Methods: Using a qualitative descriptive design, researchers collected data from a convenience sample of 27 patients who were about to undergo or had recently undergone TKR. Preoperative data were obtained in focus group sessions (n = 17); postoperative data were obtained in individual interviews (n = 10). All data-collection sessions were tape-recorded and transcribed, and transcripts were analyzed. The researchers isolated themes by identifying recurrent words and phrases and then sorted the data into thematic categories.
  • Results: Four main themes emerged. First, many participants delayed surgery for months to years, despite increasing pain and limitation. Second, once participants decided to proceed with surgery, they entered a period of waiting and worrying about what would happen during and after surgery. Third, both pre- and postoperative participants struggled with the need for independence, as well as with learning to accept the new knee. And fourth, patients experienced postoperative pain associated with surgery and rehabilitation, yet reported having hope that they’d regain function.
  • Conclusions: These findings suggest that patients need to be better educated and supported before and after TKR surgery. More research is needed to shed light on how patients’ experiences influence their decisions about the surgery and its outcomes.